Friesen & Bayern

Friesen & Bayern Ein interkultureller Blog über Regionales, Politik, Kult und so.

Heute war der Tag des Offenen Denkmals auch in Laim - und es gab die Möglichkeit, in einen sonst nicht zugänglichen, wunderschönen Innenhof eines bedrohten Baudenkmals zu kommen! Für die Laimer “Ludwig-Richter-Höfe”, 1925-27 an der Agnes-Bernauer-Straße (ab Nr. 1) von Carl Stöhr erbaut, hat die Augsburger “Patrizia” eine Baugenehmigung, mit einem Dachgeschossausbau und zugleich einer Tiefgararage die kleine, grüne Idylle in der Stadt mit zwölf alten Linden zu zerstören. Klar, es geht ums Geld und leider gibt es die überkommene Regelung, wirklich jede neue Wohnung in München brauche ihren Parkplatz. Noch wird verhandelt, und noch kann es wohl auch in der Lokalbaukommission politisch verhindert werden - zum Glück sind die Leute dort sehr gut organisiert!
Mehr dazu und alle Presseinfos auf www.gruenerinnenhof-laim.de/

"Ich liebe die See und sie liebt mich auch.
Hörst du, wie sie nach mir brüllt?”
(Element of Crime) 

10 Einträge!

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Beim Betriebsausflug der KLJB-Landesstelle Bayern gab es eine super Stadtführung durch Haidhausen - Sebastian Kuboth von www.drehorte-muenchen.de hat uns mit seinen vielen Anekdoten über Pumuckl, Monaco Franze, Polizeiinspektion 1 oder zur legendären Hausmeisterin zum Staunen gebracht und viele versteckte Ecken gezeigt - einfach toll! Leider wird auch die brutale Gentrifizierung in Haidhausen deutlich - es gibt zwar noch wunderbare kleine Läden, aber eben leider auch so was die “urban lifestyle für Isarkids”…

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Hier noch mehr Fotos aus dem Garten von O’pflanzt is dank meiner Fortbildung Fotojournalismus mit dem tollen Fotografen Erol Gurian in der ABP. Wer neugierig geworden ist, schaut vorbei beim Saison-Eröffnungsfest am 1. Mai ab 14 Uhr! Und am besten Besteck und Brotzeit/Getränke selbst mitbringen zum Picknick ;-)

Hier das Ergebnis meiner Foto-Reportage im Kurs der Akademie der Bayerischen Presse (ABP) mit dem tollen Fotografen Erol Gurian, ein Nachmittag im Gemeinschaftsgarten O’pflanzt is am Olympiapark in München. Es gibt gleich noch einen zweiten Teil ;-) Unbedingt mal besuchen und genießen und nur wer viel Zeit hat, auch mitarbeiten!

Schöne alte Schule - schrecklich alte Inschrift

Heute war Schuleinschreibung an der Fürstenrieder Schule in Laim. Ein wunderschönes altes Schulgebäude, kein bauliches Verbrechen wie so oft aus den 60er Jahren auch in München geschehen.

Es sind auch freundliche Menschen darin, wie andere sagen gute Lehrerinnen und Lehrer. Unser alter Rektor in Ostfriesland sagte einst: “Schule ist mehr als die Summe aller Backsteine.”

Aber schon beim Eintreten und mir schon oft beim Vorbeigehen fällt an der 1901 bis 1904 gebauten Fürstenrieder Schule etwas auf. Es sind die zwei Inschriften über den Schuleingängen, einst für Knaben und Mädchen, heute für die Grundschule und Mittelschule (das ist eigentlich die Hauptschule, die hat Bayern nur aus mir nicht verständlichen Gründen vor einiger Zeit umbenannt).

Ja, da wird Geschichte lebendig, leider keine gute. In Bayern regierte noch der König, es war keineswegs die “gute alte Zeit”, sondern eine, in der das Militär die Buben erzog. Und die Rolle für die Mädchen klar war, klarer konnte es kein anderer Sinnspruch ausdrücken.

Auch nach zwei Weltkriegen, nach Verdun und weißem Bürgerkriegs-Terror in München, nach Bombennächten und Holocaust, gingen Tausende von Schülerinnen und Schülern durch diese Eingänge und lasen diese Sprüche.

Vielleicht dauert es ja nicht mehr lange. Ich bin auch nicht für Geschichtsklitterung und Zerstörungen. Aber eine für alle Kinder und Eltern auch verständliche Ergänzung durch das heutige, demokratische, multikulturelle und humanistische Leitbild der Schule wäre doch möglich.

Ich werde es beobachten. Und fragen. Und darüber mit meiner Tochter sprechen. Die mag auch nicht mehr “tüchtig fürs Haus” werden, sondern genau so gut wie die Jungs.